Anwenderbericht – Möbelwerke A. Decker GmbH in Borgentreich

Ein Baustein des wahren Kraft-Pakets

Erst kürzlich konnten Sie einen spannenden Bericht über „ein wahres Kraft-Paket“ lesen. Eine High-end Lösung im Bereich der Flachteile Verpackung für die Möbelindustrie. Lesen Sie hier einen nicht minder unterhaltsamen Bericht über das Verpacken von Massivholzmöbeln.

Unsere Erde – Wie würde Galileis berühmter Ausspruch wohl heute lauten? Wahrscheinlich: "und sie bewegt sich noch!" © Martin Gerhard Reisenberg (*1949)

Das klingt eher unheilvoll, aber nicht unabwendbar. Es gibt auch Unternehmen, die als positive Beispiele zeigen, wie wir alle einen wesentlichen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz leisten können. Die Möbelwerke A. Decker und G. Kraft Maschinenbau setzen diese Ziele beispielhaft um und haben auch unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte eine nachhaltige Lösung gefunden.

Als traditionsreiches Familienunternehmen sind die Möbelwerke A. Decker Hersteller von individuellen, hochwertigen Einrichtungen aus Massivholz. Alle Produkte erfüllen höchste Qualitätsansprüche in ihrer Funktion und ihrer Optik. Die Langlebigkeit der Produkte und der Erhalt der Umwelt stehen für die Marke Decker an erster Stelle. Deswegen werden alle Produkte klimaneutral und zu 100 % in Deutschland gefertigt. Zur Fertigung der Möbel wird ausschließlich Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft eingesetzt. Das Produktportfolio setzt sich zusammen aus zeitlos, modernen Kollektionen für die Bereiche Ess-, Wohn- und Schlafzimmer sowie für Küchen und Büros.

Die Fa. Decker hat den Aspekt der Nachhaltigkeit ihrer Möbel auf deren Herstellung und Verpackung ausgeweitet. Bei Decker wird mit Kartonage verpackt und diese Kartonage wird präzise und passgenau mit dem Kartonschneideautomat VPS100 von G. Kraft Maschinenbau gerillt und geschnitten.

Ausgangssituation bei Möbelwerke A. Decker

Decker hat auch in der Vergangenheit Kartonage zum Verpacken genutzt. Eine Vielzahl an Kartonagen von unterschiedlicher Qualität und Quantität wurde bevorratet. Dieses Vorgehen erforderte große Lagerkapazitäten, einen erheblichen, internen logistischen Aufwand und ständige Einkaufstätigkeit zur Beschaffung der vielen Kartonagen. Bei Losgröße 1 hing das Verpackungsergebnis, im Hinblick auf Produktschutz und Optik, in hohem Maße von der Erfahrung des Mitarbeiters ab, da die Verarbeitung von Hand erfolgte. Der zeitliche Aufwand war groß und der Produktschutz nicht gleichbleibend perfekt.

Die Möbel wurden abschließend in Folie eingeschlagen und die Folie im Schrumpftunnel geschrumpft. Diese Lösung war nicht nachhaltig und verursachte hohe Kosten.

Die Summe all dieser Fakten widersprach dem Nachhaltigkeitsgedanken, dem sich das Unternehmen verschrieben hat, deshalb wurde aus den Erkenntnissen und Anforderungen ein Lastenheft formuliert, auf dessen Basis nach einem geeigneten Anbieter am Markt gesucht wurde.

Für G. Kraft Maschinenbau sprach die grundsätzlich hohe Wertigkeit des Maschinenbaus, der auf jahrelanger, nachgewiesener Erfahrung und Innovationskraft beruht. Im Detail ist es die einzigartige Technologie der patentierten Werkzeuge, die durch Präzision und Funktionalität brillieren, und dass sich die Bedienbarkeit ohne langwierige Schulungen erschließt. Letztlich ist es der Kraft Box Designer, der das Paket von Vorteilen abrundet. Mit dem Software Tool wird dem Kunden die Möglichkeit gegeben, eigenständig neue Verpackungsdesigns zu erstellen.

Herr Nils Leinker (Technischer Leiter bei Möbelwerke A. Decker) bringt es treffend auf den Punkt „die Technik hat mich überzeugt“ und ergänzt zur Bedienbarkeit: „Relativ simpel zu bedienen“.

Abgesehen von den rein technischen Merkmalen, bietet Kraft alles aus einer Hand und steht für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Kraft bietet seinen Kunden ein großzügiges Technikum. Hier finden mit dem Kunden maßgeschneiderte Workshops statt, um die optimale Verpackung zu entwickeln. Auf ca. 450 m² Fläche stehen diverse Maschinen mit unterschiedlichem Zuführsystem zur Verfügung die von typischer Verpackungs-Peripherie wie z.B. Umreifern ergänzt werden.

Während des Workshops mit Decker wurde aus den Erfordernissen wie dem Produktschutz, der Reduzierung der Kartonage-Vielfalt oder einer einfachen Handhabung durch den Mitarbeiter, ein Verpackungskonzept entwickelt.

Die Analyse der Produktdaten führte zur Reduzierung der Kartonagen-Vielfalt auf lediglich zwei Kartonagenbreiten. Empfohlen wurde der Kartonschneideautomat Typ VPS100/2500 mit Zuführrotor, bestückt mit sechs Längswerkzeugen, einem Querwerkzeug und einer auf das Projekt abgestimmten Werkzeugkonfiguration. Um das Handling bei Decker zu erleichtern, wurde empfohlen, die VPS mit einem Gurtbandförderer zu ergänzen und den Schrumpftunnel durch einen Stretchfolien-Wickler zu ersetzen. Dieses umfassende Konzept wurde umgesetzt.

Fazit

Die gesteckten Ziele wurden im Projekt erreicht. Eine passgenaue Verpackung für Losgröße 1, so hochwertig, wie die Möbel, die damit geschützt werden. Der Produktschutz ist nun gleichbleibend perfekt, weil er nicht mehr vom Mitarbeiter abhängig ist. Ein umweltgerechtes, nachhaltiges Verpackungskonzept, das zusätzlich zur Reduzierung der Verpackungskosten geführt hat. Es konnte eine Lösung gefunden werden, die dem Anspruch der Nachhaltigkeit genauso gerecht wurde wie die Erfüllung des Wirtschaftlichkeitsprinzips. Eine zielführende Balance zwischen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit ist gefunden worden.

 

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