Projekttag Ausbildung 2018

Erstmals fand am 3. Mai der „Projekttag Ausbildung“ bei KRAFT Maschinenbau statt. 16 interessierte Schüler der neunten Klassen der Richard-von-Weizsäcker-Gesamtschule Rietberg besuchten KRAFT, um mehr über das Unternehmen und die Ausbildungsmöglichkeiten zu erfahren und um Einblicke in die Ausbildungsberufe „Feinwerkmechaniker“ und „Elektroniker“ zu erhalten.

Nach einer kurzen Unternehmenspräsentation und Betriebsführung durften die Schüler selbst in der Lehrwerkstatt in Aktion treten und Hand an Feile und Lötkolben legen. Die eine Hälfte der Schüler fertigte dabei selbst Flaschenöffner und die andere Hälfte stellte kleine LED-Flashlights her.  Auf diese Weise erhielten sie praktische Einblicke in die beiden Ausbildungsberufe. Acht KRAFT Auszubildende unterstützten die Schüler bei ihren Projekten, gemeinsam mit Thorsten Schulte, Ausbilder technischer Bereich.

Die Kooperation kam durch das zdi-Zentrum pro MINT GT zustande. Während einer Pressekonferenz im Hause KRAFT erklärte Frank Wedekind, Schulleiter der Gesamtschule Rietberg: „Wir möchten die Berufs- und Studienorientierung im MINT-Bereich weiter ausbauen, um den Schülerinnen und Schülern zu verdeutlichen, dass das in der Theorie Gelernte auch im späteren  Berufsleben ganz praktisch angewendet wird. Sie sollen befähigt werden, eine qualifizierte Entscheidung für ihren beruflichen Werdegang zu treffen“. Markus Hüllmann, Geschäftsführer bei KRAFT Maschinenbau, betont: „Der Bedarf an technisch qualifiziertem Personal steigt und wird in Zukunft weiter zunehmen. Daher bieten wir viele Ausbildungsmöglichkeiten an, um uns auch langfristig gut aufzustellen. Ausbildung wird bei uns als Teil der Unternehmenskultur gelebt.“

Für alle Beteiligten war der „Projekttag Ausbildung ein voller Erfolg! Die Schüler waren begeistert bei der Sache und konnten viele Eindrücke mitnehmen. Durch KRAFT haben sie die Besonderheiten und Reize des Sondermaschinenbaus kennengelernt. Schüler Tom Brake fasst zusammen: „Mir hat der Einblick sehr gut gefallen. Ich hätte nicht erwartet, dass jede Maschine individuell gefertigt wird. Auch die Montagetätigkeiten finde ich sehr spannend. Ich könnte mir gut vorstellen, hier eine Ausbildung zu beginnen.“